Ein Fertigparkett kann teilweise schwimmend verlegt werden. Dabei kommt es auf die Dicke der Platten an. Bei der schwimmenden Verlegung werden die Dielen nicht mit dem jeweiligen Untergrund verklebt. Durch diese Art der Verlegung erhält das Parkett keinen schubfesten Kontakt zum Untergrund.
Vor der Verlegung muss immer sichergestellt werden, dass der Untergrund sauber, trocken und eben ist. Ein alter Dielenboden, Teppich oder Estrich eignen sich durchaus für einen Untergrund. Dies ist jedoch von Fall zu Fall zu prüfen.
Wegen "Untermietern" und möglicher Geruchsbildung sollte beim textilen Bodenbelägen vor der Verlegung eine gründliche Reinigung durchgeführt werden. In einem Neubau sollte der Estrich einen entsprechenden Trockenheitsgrad erreicht haben.
Allerdings benötigt ein schwimmend verlegter Parkettboden eine breitere Dehnungsfuge als ein vollständig verklebter Boden. Man sollte etwa mit 15 Millimetern Abstand zu den Wänden rechnen. So hat das Holz genügend Platz um sich nachträglich auszudehnen.
Fertigparkettböden können in verschiedenen Mustern verlegt werden. Beispielsweise als Schiffsboden, wobei hier die Stäbe wie bei der Beplankung eines Schiffes in unterschiedlichen Längen angeordnet werden. Dieses Muster ist heute standardmäßig zwei- oder dreistäbig erhältlich. Die oberste Schicht einer Diele besteht also aus entweder zwei oder drei Linien kürzerer Parkettstäbe. Diese Vorfertigung sorgt dafür, dass ein Zurechtsägen nur noch selten nötig ist.
Falls gesägt werden muss, sollte man darauf achten, dass die oberste Schicht nicht durch Splittern unschön beschädigt wird. Dies erreicht man beispielsweise indem man mit einer Stichsäge immer von unten her sägt.
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